AEDE- Österreich 2026- Projekte und Pläne – die Jugend im Focus
PROSIT NEUJAHR – die AEDE-Österreich startet mit neuen Veranstaltungen, Projekten und Plänen ins erste Halbjahr 2026:
Schon bald, nämlich am 9. Februar 2026,14:00, wird der Preisträgerschule des „European Action Awards 2025″ diese Anerkennung zuteil werden: Wir gratulieren herzlich dem Bundesgymnasium Wien 22, Bernoullistraße, zum verdienten Erfolg und freuen uns bereits auf das Kommen von Herrn Patrick Lobis, Leiter der Ständigen Vertretung der Europäischen Kommission in Wien, zu der feierlichen Übergabe!
„Diese Schule ist seit 2022 eine AEDE-European Awareness School und widmet sich kontinuierlich europäischen Themen. Durch die regelmäßige Auseinandersetzung mit europäischen Fragestellungen und Projekten gewinnen die Schüler und Schülerinnen ein tieferes Verständnis für die Europäische Integration und die Werte der EU. Dies fördert nicht nur ihr Wissen über europäische Institutionen und deren Einfluss auf die Region, sondern stärkt auch ihre Fähigkeit, an der Gestaltung Europas mitzwirken und deren Bedeutung für das tägliche Leben besser zu erfassen. Aus diesem Grund war es der Schule ein besonderes Anliegen, am European Action Award teilzunehmen. Diese Auszeichnung würdigt Schulen, die sich durch ihr Engagement für europäische Themen und den interkulturellen Austausch auszeichnen. Durch die Teilnahme konnten die Schülerinnen und Schüler ihre Kenntnisse über Europa nicht nur vertiefen, sondern auch aktiv an Projekten teilnehmen, die das europäische Bewusstsein ( European Awareness) stärken und ihre Rolle als engagierte junge Europäerinnen und Europäer hervorheben.“ ( BG 22)
Ebenfalls im ersten Halbjahr 2026 wird es eine Kick-off Veranstaltung zum Thema „Integration, Bildung und Gesellschaft“ unter der Schirmherrschaft der EBÖ geben, und da freut es mich besonders, dass es gelungen ist, sowohl das Bildungsministerium mit HBM Christoph Wiederkehr als auch die Jugend- und Integrationsministerin, FBM Claudia Plakolm, für diese Ideen zu gewinnen, denn dieses Thema beschäftigt sicher derzeit viele Menschen in den europäischen Mitgliedsstaaten:
Wie können wir ein besseres Miteinander in den Schulen erreichen, zwischen Kindern aus Europa und solchen mit Migrationshintergrund, meist Muslimen, in Österreich vor allem aus Syrien, Afghanistan, Teschetschenien und arabischen Ländern? Weshalb gibt es so viele Herausforderungen für Mitschüler/innen, Lehrkräfte und Schulleitungen? Was sollte man wissen, um mit diesen Situationen besser umgehen zu können?
Demnächst wird dazu eine kleine Handreichung für Lehrkräfte erscheinen, mit dem Titel: “ Über das Leben in Individual- und Kollektivgesellschaften – was wir wissen sollten“.
Ebenso hoffe ich, dass im Plan Z des Bundesministeriums für Bildung auch meine Idee der „mediativen Ausbildung“ als Pflichtfach gemeinsam mit „Demokratie lernen“ kommen wird – derzeit gibt es ja die „Peermediation“ nur als Freifach. Dänemark hat bereits vor einiger Zeit das Fach „Empathie“ in den Regelschulunterricht eingeführt und sehr gute Ergebnisse damit erzielt, vor allem bei der Vermeidung von Mobbing und der Bewältigung täglicher Probleme.
In gleicher Weise habe ich die Möglichkeit der Heranziehung der „Senior Experts “ angeregt: Hier könnten ehemalige Lehrkräfte ihre Expertise an junge Kolleg/innen weitergeben und erste Ansprechpartner/innen sein im Team der Sozialarbeit, Schulpsychologie und Schulärzten.
Und last but not least feiern wir heuer im April „70 Jahre Mitgliedschaft Österreichs im Europarat„, und ebenso wird „unsere“ AEDE Europe 70 Jahre jung! Wir gratulieren herzlich!
Ad multos annos!
Elisabeth Dittrich,
Präsidentin AEDE Österreich
Generalsekretärin EBÖ
Fotocredit: EBÖ, Elisabeth Dittrich, BG 22 & Christian Klar
AEDE- Österreich 2026- Projekte und Pläne – die Jugend im Focus , letzte Aktualisierung: .